Künstler im 17. und 18. Jahrhundert

Voraussetzungen

Im 17. und 18. Jahrhundert erlebte das Wallis eine lange Zeit friedlicher Entwicklung. Pensionen für geleistete Kriegsdienste in Frankreich, Spanien und Savoyen bereicherten das Land. Die Rückkehrer brachten viele kulturellen Eindrücke mit. Es entwickelte sich der sogenannte Alpenbarock.

 

Künstler

In dieser Zeit fanden sich im Goms in seltener Konstellation Kunsthandwerker aller Art zusammen:

 

Glockengiesser:

Walpen in Reckingen

Altarbauer:

Ritz in Selkingen
Sigristen in Brig

 

Gewölbemaler:

Pfefferle in Geschinen

Orgelbauer:

Walpen in Reckingen
Carlen in Reckingen

 

Cherub (Ritzigerfeld)
Foto: C. Biderbost

 

Barockhaus in Selkingen
Foto: C. Biderbost

 

Kapellen- und Kirchenbau

Begünstigt durch die Trennung kleinerer Pfarreien von ihren Mutterpfarreien Münster und Ernen wurden in dieser Zeit zahlreich Kirchen und Kapellen erbaut. Durch den glücklichen Umstand der zahlreichen Gommerkünstler sind sie reichhaltig und sehenswert.

 

Hausbau

Der Barock hat dem Goms auch viele imposante Häuser beschieden. Sie zeichnen sich durch ihre Grösse, Ebenmass und reichhaltigen Innenausbau aus.

 

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 Grafschaft Tourismus, aktualisiert am 24.4.2001