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Der Stadel
Der Stadel besteht im allgemeinen aus dem Unterbau, der niedrigen Zwischenzone der Stadelbeine und dem mehrgeschossigen Oberbau mit abschliessendem, flach geneigtem Dach.
Der in Blockbauweise oder teilweise in Bruchsteinmauerwerk erstellte Unterbau kann je nach topografischer Situation ein bis zwei Geschosse aufweisen. Seltener dient er nur als Sockel für den Oberbau. Der Unterbau umfasst meist ein bis zwei Räume, die in der Regel direkt von aussen zugänglich sind. Der Unterbau kann als Abstellraum oder auch als Kleinviehstall dienen.
Darüber erfolgt eine offene Zone, die den Unterbau vom Oberbau trennt. Diese Zone besteht aus den hölzernen Stadelbeinen, die mit kreisförmigen Steinplatten als Auflager für den Oberbau abgedeckt sind. Der Oberbau ist unterteilt in Tenngeschoss und "Brigizone". Das Tenngeschoss im unteren Teil des Oberbaus weist einen Mittelgang in Firstrichtung auf, der auch als Dreschplatz dient.
Seitlich davon liegen die "Chasten", die zur Aufnahme des Getreides bestimmt sind. Auf der Talseite ist diesem Geschoss eine Frontlaube vorgelagert, die durch eine oder mehrere Türen erreicht werden kann. Der darüberliegende Teil des Oberbaus kragt auf beiden Giebelseiten zum Schutz des Tenngeschosses über dieses vor. Die "Brigizone" besteht aus geschossweisen Lagen, den Traufwänden entlanglaufenden Bretterrosten, die auf den querlaufenden Tragbalken aufliegen.
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